Chalkballs kaufen
Die praktische Alternative zum losen Chalk

Am Chalk scheiden sich oft die Klettergeister. Welches? Wie viel? Gar erst ab einem bestimmten Schwierigkeitsgrad? Um den weißen Stoff ranken sich ganze Philosophien, doch es gibt einen empfehlenswerten Mittelweg: den Chalkball, angeboten von beispielsweise Camp, Salewa, Mammut, Aliens oder Mad Rock.
Jeder Kletterer kennt die angenehmen wie die unangenehmen Seiten des Chalkens: Es vermindert das Abrutschen der Finger, vor allem, wenn’s schweißtreibend wird. Doch keiner kann Chalkstaubwolken leiden, und wer erst einmal voller Elan in einen negativen Griff gepackt und gespürt hat, wie sich das Chalkpulver-Sohlenabrieb-Gemisch unweigerlich tief unter die auch noch so kurzen Fingernägel drückt ...
Viel Chalk an den Händen bringt viel Chalk an die Griffe. Und wächst die Chalkschicht auf ihnen, lassen sie sich nicht besser, sondern immer schlechter halten. Als gute Alternative bieten sich Chalkbälle an. Ihr mehr oder weniger festes Chalk wird durch die nylonstrumpfähnliche Hülle in geringen Mengen an die Hand abgegeben. So kann kein loses Chalk – das in den meisten Hallen ohnehin verboten ist − aus dem Chalkbag fallen, egal, wie man sich auch herumflözt. Die meisten leeren Chalkbälle lassen sich zudem leicht wiederbefüllen (refill).
Wer also mit einem Chalkball sinnvoll chalkt – also den wenigen überschüssigen Chalk vor dem Einstieg in eine Route von den Fingern schüttelt –, der hat die unterstützende Wirkung, ohne die Griffe unnötig einzuschmieren und sich und anderen eine Staublunge zu verpassen. Nur leider hat es sich noch nicht überall herumgesprochen, dass (viel) Chalk nicht die technischen Defizite des Kletterers ausgleichen und den Kletterer die Wand hinaufzaubern kann!
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